Jahresarchiv 2019

VonDr.-Ing. Erik Neitzel
Eine SEO-Methodik für steigende Besucherzahlen

Immer wieder entdecken wir in unserem SERPBOT-System Web-Projekte, bei denen die zur Prüfung hinterlegten Keywords keinen Bezug zur jeweiligen Webseite haben. So wird beispielsweise das Keyword „Schule“ hinterlegt, während die Webseite ein Blog zur Erziehung von Hunden ist, für die selbst das Wort Hundeschule kaum Verwendung findet.

Gleichzeitig werden gern Kunstwörter wie „Freizeitmanagement“ zur Platzierungsprüfung hinterlegt, für die vielleicht tatsächlich Platzierungen vorliegen, für die die Keywords aber keinen Bezug zu dem haben, was Besucher tatsächlich suchen. Das ist auch daran erkennbar, dass so mancher SERPBOT-Nutzer erst gar keine Suchvolumen zu seinen Keywords einträgt. Er kennt sie nicht.

Diese Beitrag soll daher als Leitfaden dafür dienen, eine Webseite zu entwickeln, die wirklich Besucher anziehen und einem sinnvollen Ranking Check unterzogen werden kann.

Schritt 1: Mache dir klar, wovon deine Seite thematisch wirklich handeln soll

Wenn Du deine Webseite schon begonnen hast wirst Du ein klares Bild davon entwickelt haben, worauf sich deine Seite inhaltlich konzentrieren möchte. Hierauf baust Du einfach weiter auf. Deine Webseite kann sich jetzt in die Richtung entwickeln, die dir Besucher bescheren wird.

Wenn Du noch keine klaren Vorstellungen von deiner Webseite hast, kannst Du sie sogar von Beginn an an dem ausrichten, was Menschen suchen. Dann ist dies dein Startpunkt, das ist überhaupt kein Problem.

Beispiel: „Meine Seite handelt von Hunden. Ich bin gut im trainieren von Hunden. Vielleicht kann ich anderen noch etwas beibringen.“

Schritt 2: Überlege dir fünf bis sechs Suchbegriffe, die thematisch passend sind

Zu der unter Schritt 1 erkannten thematischen Ausrichtung überlegst Du dir nun ein paar sogenannte „Seed-Keywords“, also Suchbegriffe, die als Ausgangspunkt (Samen) für deine weiterführenden Recherchen gelten sollen. Sie sollten thematisch verwandt sein, müssen aber noch nicht dem entsprechen was Menschen suchen. Das ist erst in Schritt 3 relevant. Dort sind wir noch nicht.

Es geht hier um Begriffe, die dir in einem ganz allgemeinen Sinn zuerst einfallen. Jene, die Du womöglich (etwas voreilig) schon in den SERPBOT zur Prüfung eingetragen hattest, ohne dass es dafür Platzierungen für dich geben konnte. Doch für diesen Schritt 2 spielen sie zunächst eine Rolle.

Beispiel: „Hunde“, „Hundeschule“, „Hundetraining“, „Hunde trainieren“, „Hunde stubenrein“, „Hunden etwas beibringen“

Wenn Du hier keine Idee hast, kannst Du Google Suggest nutzen. Gib unter Google.de einfach einen allgemeinen Suchbegriff zu deinem Thema ein, beispielsweise „Hunde“. Danach scrollst Du in den Suchergebnissen ganz nach unten. Dort Vorschläge, die Du mitnehmen kannst:

Google Suggest Beispiel

Google-Suggest-Beispiel für das Seed-Keyword „Hunde“

Schritt 3: Recherchiere das Suchvolumen von thematisch verwandten Keywords

Die Seed-Keywords aus Schritt 2 nutzen wir nun um zu prüfen, welche thematisch relevanten Keywords nun tatsächlich von Google-Nutzern gesucht werden. In diesem Schritt kommen Tools zum Einsatz, da Du diese Keywords nicht ohne Input von Google erheben kannst.

Wir können hier zwei grundsätzliche Fälle unterscheiden:

  1. Wenn Du schon eine Webseite mit Inhalten hast, nutzt Du diese Webseite im Google Keyword Planner als Basis, um sie vom Tool durchsuchen zu lassen. Dir werden dann gezielt Vorschläge gemacht, die auf diesen Themen aufbauen. Doch vor allem kannst Du die Keywords eingeben, die Du dir unter Schritt 2 überlegt hast.
  2. Wenn Du noch keine Webseite mit Inhalten hast, nutzt Du ausschließlich deine eigenen Ideen aus Schritt 2. Das ist vollkommen in Ordnung, solange Du thematisch bei dem bist, was dir Schreibfreude bereitet.

Du schaust dir nun intensiv die Keywords an, die dir der Google Keyword Planner zeigt. Dort konzentrierst Du dich auf die Keywords mit hohem Suchvolumen (häufigen monatlichen Suchanfragen).

Das werden nicht zwangsläufig die Keywords sein, die dir unter Schritt 2 eingefallen sind. Doch hier geht es darum die Keywords kennen zu lernen, die im Netz tatsächlich gesucht werden.

Auch wird die Art und Weise *wie* Menschen suchen womöglich befremdlich für dich sein. Bist Du beispielsweise im Medizin-Sektor unterwegs, wirst Du erstaunt sein, dass Menschen nicht nach Lösungen und Therapien suchen, sondern lediglich ihre Beschwerden eingeben.

Menschen suchen gern Probleme. Sie sind negativ gepolt (sonst hätten sie keine Probleme). In deinen Artikeln möchtest Du dich also zunächst auf Beschwerden konzentrieren, um gefunden zu werden — nicht auf Heilkonzepte.

Achtung: Der Google Keyword Planner gibt dir keine konkreten Zahlen mehr zum Suchvolumen einzelner Keywords, sondern lediglich Zugriffsspannen. Auch empfiehlt dir der Keyword Planner keine Keywords mit hohen Zugriffszahlen und gleichzeitig geringem Wettbewerb für dich. Wenn Du diese sehr aufwändigen Recherche-Arbeiten auslagern möchtest, empfehlen wir dir das SECockpit.

Schritt 4: Schreibe Artikel, die diese Suchbegriffe in Tiefe adressieren

Erst jetzt schreibst Du Artikel, die sich thematisch um die Dinge drehen, die Du unter Schritt 3 als häufig gesuchte Suchbegriffe identifiziert hast. Du kannst hierbei einfach die Begriffe abarbeiten, die sich thematisch zwar nah beieinander befinden, sich aber trotzdem noch in separate Artikel aufteilen lassen. Hier hast Du dann automatisch auch eine gute Basis, um diese Artikel jeweils stimmig untereinander zu verlinken.

Diese Artikel reicherst Du mit Bild- und Videomaterial an. Auch kannst Du eigene Untersuchungen, Statistiken und/oder Verlinkungen zu weiterführenden Informationen einbauen. Hierdurch erzeugst Du immer mehr Relevanz für dein Thema und wirst von Google immer weiter als Autorität in Bezug auf dein Thema angesehen.

Du veröffentlichst deine Artikel im Abstand von etwa einer Woche. Hierdurch erscheinen regelmäßig neue, frische Inhalte auf deiner noch jungen Seite. Du kannst hierbei die Auto-Veröffentlichungsfunktion („Planen“) von WordPress nutzen.

Diesen Schritt wiederholst Du in regelmäßigen Abständen, um immer mehr inhaltlich passende Beiträge zu liefern, die die Relevanz zum Thema immer weiter erhöhen.

Schritt 5: Du optimierst deine Seite hinsichtlich On- und Off-Page-Faktoren

Um deine Webseite für Google technisch, rechtlich, strukturell und auch in Bezug auf Verlinkungen von außerhalb zu optimieren sind einige Schritte erforderlich, die Du beachten solltest. Das gilt besonders dann wenn Du für Keywords optimierst, die einem hohen Wettbewerb unterliegen.

Befolge hierzu einfach unseren gewissenhaft aufbereiteten Leitfaden zur SEO-Optimierung deiner Webseite.

Schritt 6: Prüfe deine Rankings

Jetzt macht es Sinn, deine Rankings zu überprüfen. Registriere dich einfach im SERPBOT und überlasse das lästige Rank Tracking einfach unserem Tool.

Wir hoffen dir mit dieser Methodik ein Werkzeug in die Hand zu geben, um künftig tatsächlich Besucher auf deiner Webseite zu begrüßen und sinnvolle Ranking Checks zu betreiben.

VonDr.-Ing. Erik Neitzel
Relevanz als Schlüssel für bessere Webseiten-Rankings

Als SEO möchtest Du deine Web-Projekte permanent weiterentwickeln. Du hast hier womöglich auch einen sehr strukturierten Ansatz.

Was Du als SEO bislang tust

Du erhoffst dir neue Platzierungen durch diverse Optimierungsmaßnahmen.

Gleichzeitig weißt Du „Content ist King“. So versuchst Du womöglich durch neue Inhalte weiterhin attraktiv für Google zu wirken.

Parallel prüfst Du deine Rankings und erhoffst dir durch Optimierung auf der einen Seite und neue Inhalte auf der anderen Seite stetig bessere Ergebnisse.

Dieser Ansatz ist auch nicht grundsätzlich falsch. Er ist jedoch auch nicht unbedingt vollständig.

Was möchte Google eigentlich erreichen?

Halte dir immer wieder vor Augen, was Google eigentlich tun möchte und wie Google arbeitet. Was ist verantwortlich für bessere Platzierungen, die Du von Google erhältst?

Aus Sicht der Suchmaschine geht es für Rankings von Seiten ausschließlich darum, dem Besucher (dem Suchenden) das reichhaltigste Resultat zurück zu geben. Sprich: erhält der Nutzer die für seine Suche passendste (tiefste, mehrwertigste, vielfältigste) Seite oder nicht.

Um dem Anspruch der „besten Seite“ für ein Thema gerecht zu werden, sind zweifelsohne Optimierungsmaßnahmen für Performance, Sicherheit, Seitenstruktur und co notwendig, die Du vielleicht schon ausreichend beherzigst.

Gleichzeitig bist Du für Google aber erst dann die „beste Seite“ für das Thema eines Suchbegriffs, wenn Du möglichst viel Relevanz (inhaltliche Tiefe und weiterführende Inhalte) dafür lieferst. Das wiederum kannst Du über Inhalte erreichen, die wirklich passen.

Welche neuen Inhalte Du wirklich veröffentlichen solltest

Besonders wenn deine Webseite bislang noch wenig Sichtbarkeit beinhaltet ist es wichtig, sich thematisch nicht zu verlieren. Bleib ganz klar an einem Kernthema, und sei es noch so klein.

Entwickelst Du dann immer mehr passende Inhalte, Tools, Videos und unterstützendes Material zu diesem Thema, kannst Du dich von dort aus immer stärker erweitern.

Sei bei neuen Inhalten wie eine Spirale, die sich thematisch immer ganz nah an der letzten Veröffentlichung konzentriert, und doch einen Schritt weiter geht. Dann kommst Du automatisch zu sinnvollen internen Verlinkungen und bist vollkommen ungekünstelt mit sehr hoher Relevanz für das Thema des Suchenden bestückt.

Kleines Relevanz-Fazit

Was Google dem Suchenden liefern möchte ist eine möglichst hohe Relevanz der vorgeschlagenen Webseite in Bezug auf den Suchbegriff, den der Suchenende eingegeben hat. Google wird dich für diesen Suchbegriff im Ranking erst dann weiter oben platzieren, wenn die Maschine überzeugt ist, das Du diese Relevanz lieferst.

Deine Webseite in Bezug auf verschiede OnPage-Faktoren zu optimieren ist das Mindestmaß dessen, was Google von jeder Seite erwartet. Von dort an geht es darum, wieviel Mehrwert Du einem Nutzer wirklich bietest. Bietest Du diese Mehrwerte, kannst Du dir verbesserten Rankings über die Zeit sehr sicher sein. Vorher nicht.

Es ist sinnvoll, deine Rankings zu überprüfen. Doch erwarte keine Wunder, solange Du nicht aktiv Maßnamen ergreifst, um sie auf einer inhaltlichen Ebene über gestiegene Relevanz zu verbessern.

Ein Tipp für die Zukunft

Monitore nicht die Rankings deiner Seiten, solange sie thematisch keine wirklich dichte Relevanz zu einem Thema haben. Ranking Checks dienen der Kontrolle dessen, was Du thematisch geleistet hast.

Bis Du einzelne Suchbegriffe wie „Hundeschule“ oder „Koffer“ rankst, die zwar sehr oft gesucht werden, aber auch entsprechend viel Konkurrenz-Angebot an Webseiten haben, vergeht einige Zeit.

Doch Du kannst hier punkten, indem Du (wirklich) relevante Inhalte postest — nah an den vielen Unterthemen, die es zu diesem großen Thema gibt. Mit kreativen Ideen, erstklassigen Recherchen, strukturierter Aufbereitung und medialer Untermalung. So wird deine Seite groß. Wir wünschen dir dabei viel Erfolg.

VonDr.-Ing. Erik Neitzel
Was leistet eine Suchmaschine?

Möchte man die Rankings der eigenen Webseite für bestimmte Keywords verbessern, hilft ein Verständnis darüber, wie eine Suchmaschine denkt und operiert. Nur so gewinnt man ein tieferes Verständnis darüber, warum ein Google Ranking Check die Ergebnisse liefert, die man in einem Ranking Checker Tool sehen kann.

Eine moderne Suchmaschine wie Google leistet im Wesentlichen dreierlei:

  1. Crawling: Das Lesen des Quellcodes einer Webseite von Kopf bis Fuß innerhalb der Grenzen der jeweiligen robots.txt der betreffenden Seite
  2. Analyse: Das Verstehen der gecrawlten Webseite auf Basis des aktuellen technischen State of the Art der jeweiligen Suchmaschine
  3. Indexing: Die Aufnahme der analysierten Webseite in ein Verzeichnis, das für bestimmte Suchanfragen-Kombinationen bestimmte gecrawlte und analysierte Webseiten als Suchergebnis zurück gibt —  innerhalb der Grenzen der nofollow- und noindex-Attribute der jeweiligen Seiten

Wir werden uns nun anschauen, wie eine Suchmaschine arbeitet, und was das für deine Ranking Checks konkret bedeutet. Dabei ist schon das Crawling nicht so trivial wie man annehmen mag. Sprechen wir hierüber einmal detaillierter.

Crawling als Mindestvoraussetzung der Analyse einer Webseite

In regelmäßigen Abständen gelangt ein ganz besonderer Nutzertyp auf deine Webseite: der Googlebot. Er ist eine Maschine, die auf höfliche aber zielgerichtete Weise durch deine Webseite navigiert und dabei Daten sammelt, die es später zu analysieren gilt. Er wird deinen Webserver zwar nie mit übermäßig vielen gleichzeitigen Zugriffen herausfordern, verbringt aber dennoch nur wenig Zeit auf deiner Seite — denn andere Webseiten warten schon auf ihn.

Es mag trivial wirken, doch unterbundenes Crawling ist einer der Hauptgründe weshalb vermeintlich SEO-optimierte Webseiten schlechte Rankings bei Google einfahren. Google war dann schlichtweg nie in der Lage, die jeweilige Webseite zu besuchen. Warum? Weil dem Googlebot per robots.txt der Zugang zu bestimmten Bereichen der Webseite untersagt wurde.

Es hilft sich vor Augen zu halten was eine Suchmaschine erreichen möchte. Sie möchte ein möglichst umfassendes Verständnis vom Aufbau der Webseite erhalten. Das meint nicht nur den Text der Seite, sondern auch ihr Aussehen. Das ist nicht zuletzt für die Prüfung auf Mobiloptimierung von großer Bedeutung. Zum Aussehen gehören aber beispielsweise auch Stylesheets und etwaige Skripte, die das Aussehen beeinflussen.

In einem modernen Content Management System wie WordPress liegt ein Teil der dafür erforderlichen Dateien nun in den Ordnern der installierten Plugins. Möchte man also in Anbetracht der wenigen Zeit, die ein Crawler auf der eigenen Seite verbringen kann, den Aufenthalt des Crawlers vermeintlich effizient gestalten, hat man schnell ein Problem. Der erste und völlig falsche Schritt, den viele SEOs begehen, liegt darin dem Crawler den Zugriff auf Plugin- und andere wichtige Verzeichnisse zu verwehren.

Doch halten wir uns vor Augen, das Google auch gern verstehen möchte, wie die Seite optisch aufgebaut ist, schränkt man durch Ausschluss des Googlebots die Analyse-Voraussetzungen der eigenen Webseite radikal ein.

Sorge daher bitte stets dafür, dass dem Crawling deiner Webseite keine Schranken gesetzt sind. Befreie die robots.txt von überflüssigen Disallow-Einträgen.

Analyse einer Webseite als Vorbereitung ihrer Indexierung

Hat eine Suchmaschine deine Webseite einmal durchpflügt, ist es ihre (vollkommen verdeckte) Kernaufgabe, diese Seite zu analysieren. Hierbei kommen verschiedene Ebenen ins Spiel, die gleichzeitig natürlich auch genau die zu adressierenden Faktoren sind, möchte man sein Google Website Ranking verbessern:

  1. Technische Basis-Ebene: Hält deine Webseite eine saubere Auszeichnung (HTML, CSS) und fehlerfreie Ausführbarkeit (insbesondere Skripte) vor oder ist sie teilweise fehlerhaft? Etwaige Fehler werden von verschiedenen Browsern unterschiedlich gut ausgeglichen und beeinflussen das Surf-Erlebnis eines Besuchers.
  2. Semantische Ebene: Kann die Suchmaschine verstehen, worum es auf deiner Seite geht? Gibt es eine Sitemap? Enthält deine Seite eine Menüstruktur und/oder Kategorien, die den Aufbau deiner Seite verständlich machen? Sind Bilder sprechend beschrieben (alt-Attribut)? Sind Artikel so untereinander verlinkt, dass sie weiterführende Informationen bieten und gleichzeitig die jeweiligen Unterseiten näher beschreiben und in einen Kontext setzen? Sind die Artikel inhaltlich erschöpfend oder nur oberflächlich geschrieben? Haben deine Inhalte Relevanz zum Thema deiner Seite im Allgemeinen?
  3. Compliance-Ebene: Ist die Kommunikation zwischen dem Client und deinem Webserver verschlüsselt? Sind alle Pflicht-Seiten wie Impressum und Datenschutzerklärung auf deiner Seite enthalten?
  4. Performance-Ebene: Lädt die Seite ausschließlich die Ressourcen, die zum Rendern der Seite erforderlich sind? Laden diese Ressourcen in einer für den Besucher akzeptablen Geschwindigkeit?
  5. Mobil-Optimierung: Hält deine Seite eine responsive-optimierte Version vor, die das Laden für Mobilgeräte beschleunigt und mobilen Nutzern eine ergonomisch aufbereitete Ansicht bietet?
  6. und vieles mehr

Diese und weitere Punkte werden für jede Webseite analysiert. Die hierbei erstellte Bewertung ist die Basis für die Vergabe einer bestimmten Platzierung in Relation zu anderen Seiten, die ähnliche Begriffe enthalten.

Platzierungen sind niemals völlig statisch, da Google als Teil der Analyse deiner Webseite (a) jedes Keyword gegen die Akzeptanz der Besucher testet, und (b) den Analyse-Mechanismus permanent weiterentwickelt.

Indexing als Ergebnis der Analyse für einen bestimmten Suchbegriff

Jede durch eine Suchmaschine wie Google analysierte Webseite enthält für jedes Kriterium das analysiert wurde eine konkrete Bewertung durch den Analyse-Algorithmus. In Abhängigkeit davon, wie ein Nutzer seine Suchanfrage stellt, werden für bestimmte Suchbegriffe nun bestimmte Webseiten aus einer großen Datenbank zurückgegeben.

Diese Datenbank enthält die Suchbegriff-Webseiten-Kombination sowie die Reihenfolge, in der bestimmte Webseiten für diesen Suchbegriff und seine jeweiligen syntaktischen und semantischen Wortverbindungen aufgeführt werden. Das nennen wir den Index einer Webseite, beispielsweise den Google-Index.

Jeder Index ist permanent in Bewegung. Der Grund, dass die Rankings deiner Webseite für bestimmte Suchbegriffe regelmäßig schwanken ist der, dass Google das Akzeptanzverhalten deiner Webseite für Besucher regelmäßig testet. Wird deine Webseite dann bevorzugt besucht, und wechselt ein Besucher nicht sofort auf ein anderes Suchergebnis, stehen die Chancen gut, dass dein Ranking künftig steigt.

Die Gesamtmenge an Besuchern wird anfangs jedoch meist konstant gehalten. Besonders die Suchmaschine Google hat kein Interesse daran deiner Webseite über Nacht besonders viele (oder besonders wenig) Nutzer zu bescheren. Sie hat jedoch ein sehr starkes Interesse daran permanent dafür zu sorgen, dass die Besucher, die mit ihrer Suchanfrage zu deiner Webseite passen, dich auch wirklich finden können.

Ranking Checks sind das Überprüfen der aktuellen Platzierung eines Keywords im Index der Suchmaschine zum Zeitpunkt der Prüfung.

Das Fazit: Nachhaltiges SEO ist Optimierung für den Besucher

Was sagt uns das und was bedeutet es für deine SEO-Aufwände? Nachhaltige Suchmaschinen-Optimierung ist immer eine Optimierung für den Besucher, nicht die Maschine. Sämtliche Algorithmus-Anpassungen, die Google bei Analyse und Indexierung deiner Webseite vollzieht, werden sich immer um folgende Fragen drehen:

„Passt der vermittelte Besucher zu deiner Webseite? Wird er finden wonach er sucht?“

Wenn Du eine Webseite entwickeln und schreiben kannst, die Menschen tatsächlich sehr gut bedienen können und sehr gern lesen wollen, dann kannst Du dir soliden und stetig wachsenden Platzierungen deiner Webseite sicher sein. Auf diesem Weg steht dir unser SERPBOT für deine Google Ranking Checks mit Rat und Tat zur Seite.

VonDr.-Ing. Erik Neitzel
Google Keyword Ranking Tool

Dein Google Website Ranking wird von diversen Kriterien beeinflusst. Entsprechend wichtig ist ein regelmäßiger Ranking Check. Im Sinne einer ganzheitlichen SEO-Methodik möchte man die Überprüfung der Platzierungen der eigenen Webseite mit einem Ranking Tool möglichst automatisieren.

Wir stellen hierzu unseren SERPBOT vor, der dich hierbei bestmöglich unterstützen wird.

Ranking Checks stets ausgehend von deutschen IP-Adressen

Du hast es womöglich schon oft erlebt dass ein Ranking Tool dir eine Platzierung für ein Keyword ausgegeben hat, das gar nicht dem entspricht, was Du selbst erwartet hast. Das kann einerseits daran liegen, dass Google die Suchergebnisse in einem Cache vorhält und dieser nun einmal nicht einheitlich erneuert wird.

Doch gerade bei amerikanischen oder schon bei Tools im EU-Ausland kommt hinzu, dass eine Prüfung mit einer IP-Adresse, die nicht zum Ziel-Land der zu prüfenden Webseite passt, ein ganz anderes Ergebnis ausgeben kann. Der Grund ist hier oft, dass Google bei der Auslieferung der Suchergebnisse demografische Faktoren mit einfließen lässt. Unser SERPBOT prüft daher ganz konkret nur ausgehend von Servern mit Sitz in Deutschland und deutschen IP-Adressen.

Projekt-Übersicht mit täglichen Suchbegriff-Platzierungen (gewichtet und ungewichtet)

Zu möglichst verschiedenen Zeitpunkten prüft SERPBOT die Platzierungen der Keywords von unbegrenzt vielen Webseiten-Projekten, die Du anlegst. Zunächst erhältst Du hierfür eine Projekt-Übersicht zum jeweiligen Projekt.

Darin enthalten sind:

  • Der Verlauf der Keyword-Platzierungsentwicklung im Tagesmittel (täglicher Durchschnittswert)
  • Eine Trendlinie des täglichen Platzierungsverlaufs
  • Der Verlauf der nach Suchvolumen gewichteten Keyword-Entwicklung im Tagesmittel (je häufiger ein Suchbegriff gesucht wird, desto größer der Einfluss seiner Ranking-Veränderung in Relation zu einem weniger häufig gesuchten Suchbegriff)
  • Eine Trendlinie des gewichteten täglichen Platzierungsverlaufs
Projekt-Verlaufskurve mit Gewichtung

Projekt-Verlauf mit Graph für Keyword-Ranking und gewichtetes Keyword-Ranking, mit jeweiliger Trendlinie

Tägliches Rank Tracking mit allen notwendigen Platzierungsinformationen

Darunter erhältst Du eine Gesamtübersicht über alle Keywords mit ihren jeweiligen Platzierungsinformationen:

  • dem jeweiligen Suchbegriff
  • seinem angegebenen Suchvolumen
  • seinem Prüfzeitpunkt
  • seiner aktuellen Platzierung
  • der Veränderung zur zuletzt gemessenen Platzierung
  • seiner besten Platzierung
Keyword Ranking Gesamtansicht

Keyword Ranking Gesamtansicht

Ranking-Verlauf zu jedem Keyword mit Trendlinie

Eine Detailansicht zeigt dir für jedes Keyword den Verlauf der Prüfungen der letzten Messungen an. So kannst Du nachvollziehen, ob deine Suchbegriffe ein stetiges Wachstum erfahren oder in der Bewertung durch Google eher schwankend sind. Auch hier erhältst Du eine Trendlinie.

Detail-Verlaufskurve mit Trendlinie

Detail-Verlaufskurve mit Trendlinie

Hohe Standards für Usability, Ergonomie, Performance und Datenschutz

Damit SERPBOT nicht nur am Desktop-Rechner, sondern auch vom Smartphone und Tablet bedienbar ist, haben wir durchgängig auf Responsive-Kompatibilität zu allen gängigen Geräten geachtet.

Zusätzlich erhältst Du innerhalb des Tools eine nutzerfreundliche Markierung für:

  • Keywords mit besonders hohem Suchaufkommen
  • die Überschreitung der Bestmarke einer Platzierung
  • Platzierungen von Keywords in den TOP 10, den TOP 20 und den TOP 30 der Suchergebnisliste
  • verschiedene Filterungs- und Such-Funktionen

Das Tool hält alle gängigen Standards zur Usability und Softwareergonomie ein. Zudem haben wir unsere Server auf höchste Performance konfiguriert. So erhältst Du auch bei hohen Datenmengen kurze Auslieferungszeiten aller angefragten Informationen.

Besonderes Augenmerk legen wir auch auf das Thema Datenschutz. Als deutscher Anbieter konzentrieren wir uns ganz konkret auf die Einhaltung des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) und die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Wir setzen keine Partner zur Auftragsdatenverarbeitung ein und verschlüsseln jede Verbindung zwischen deinem Browser und unseren Servern per SSL/HTTPS.

SERP-Checks von bis zu 50 oder bis zu 1.500 Keywords

In der kostenlosen Version kannst Du bis zu 50 Keywords über alle Projekte anlegen.

SERPBOT PRO erweitert dies auf bis zu 1.500 Keywords für nur 17,00 Euro monatlich. Es gibt keine Mindestvertragslaufzeit. Du kannst jeden Monat kündigen.

Falls Du eine größere SEO-Agentur betreibst und Bedarf an mehr täglichen Keyword-Prüfungen hast ohne mehrere Accounts registrieren zu wollen, kannst Du dich gerne an uns wenden. Auch unabhängig hiervon stehen wir dir gern mit unserem kostenfreien Support zur Seite.

Folgende Möglichkeiten stehen dir zur Nutzung des Tools zur Verfügung:

Wenn Du die kostenlose Version des Tools nutzen möchtest, kannst Du dich
Hier kostenfrei registrieren

Wenn Du die SERPBOT PRO Version nutzen möchtest, kannst Du
Hier deinen PRO-Zugang bestellen

Wir wünschen dir von Herzen viel Erfolg mit SERPBOT und deinen SEO-Projekten!

VonDr.-Ing. Erik Neitzel
Besonderheiten von Google-Suchanfragen für Ranking Checks

Die Arbeit der Suchmaschine beginnt nicht erst beim Abruf des Such-Algorithmus unter Verwendung eines Suchbegriffs. Google setzt die eingehende Suchanfrage vor der Ausgabe einer Ergebnisseite in einen ganz speziellen Kontext. Diesen Kontext liefert ebenfalls die Anfrage des Besuchers, doch hierbei geht es nicht nur um den Suchbegriff selbst, sondern um diverse verdeckt übergebene Parameter, über die wir hier einmal sprechen wollen.

Die Kopfzeilen des Browsers als angereicherte Anfrage

Vielleicht hast Du schon einmal von den sogenannten HTTP-Headern gehört. Sie gehören zu jeder Anfrage, die ein Client (dein Browser) an den Server (Google-Webserver) übergibt. Der Körper (Body) der Anfrage beinhaltet zwar beispielsweise den Suchbegriff, den Du absendest. Doch dein Browser sendet darüber hinaus eben noch mehr Informationen mit, über die wir gleich noch genauer sprechen werden.

Wir können auf Kontext-Ebene unterscheiden in folgende Header-Typen:

  • Request Header: Kopfzeilen, die zur Anfrage eines Clients/Browsers in Richtung Webserver gehören
  • Response Header: Kopfzeilen, die zur Antwort des Webservers in Richtung Client/Browser gehören
  • General Header: Kopfzeilen, die sowohl zu Anfragen als auch Antworten gehören, und keinen direkten Bezug zu den Daten im Body haben
  • Entity Header: Kopfzeilen, die konkreten Bezug zum Body der Anfrage haben (beispielsweise die Länge des Inhalts oder dessen Datentyp)

Es gibt viele weitere Unterscheidungskriterien von Headern, die für uns vorliegend nicht interessant sein sollen. Wichtig ist an dieser Stelle nur, dass es neben dem eigentlichen Inhalt deiner Anfrage in Richtung Google noch weitere Informationen gibt, die Du automatisch mit überträgst.

Ein Beispiel für einen HTTP-Request-Header:

Accept: text/html,application/xhtml+xml,application/xml;q=0.9,*/*;q=0.8
User-Agent: Mozilla/5.0 (Windows NT 6.1; rv:8.0) Gecko/20100101 Firefox/8.0
Accept-Language: de, en-US;q=0.9
Accept-Encoding: gzip,deflate
Accept-Charset: utf-8,ISO-8859-1;q=0.7,*;q=0.7
Keep-Alive: 300
Connection: keep-alive
Cache-Control: no-cache

Du kannst diese Inhalte zwar beeinflussen, doch in den meisten Fällen arbeiten sie ganz in deinem Sinne. Schauen wir uns nun einmal an, welche Kopfzeilen des Typs Request-Header für eine Google-Suche nun relevant sind, und welchen Einfluss dies auf die automatisierte Prüfung deiner Platzierungen aus SEO-Sicht hat.

Die Sprache der Suchanfrage

Der HTTP-Request-Header…

Accept-Language: de

…den dein Browser bei jeder Anfrage übermittelt, könnte beispielsweise auf „de“ stehen. Je nach Einstellung deines Browsers können auch mehrere Sprachen mit einer bestimmten bevorzugten Reihenfolge übergeben werden.

Google wiederum weiß um die Sprache einer jeden Webseite unter anderem über das HTML-Tag-Attribut „lang“, welches beispielsweise auf „de“ oder „en“ steht. Der Googlebot wertet diesen Wert beim Crawling der Webseite ebenso aus wie die tatsächliche Verwendung von Wörtern auf der jeweiligen Webseite.

Für deine Suche nutzt Google das Anfrage-Attribut deines HTTP-Request-Headers nun dafür, dir nur Webseiten als Ergebnis deiner Suche auszugeben, die mit deiner angefragten Sprache übereinstimmen.

Vereinfacht formuliert: Das „de“ deines Accept-Language-Request-Headers sollte zum „de“ des HTML-Tag-Attributs „lang“ der Webseite passen, die Du von Google vorgeschlagen bekommst.

Würdest Du eine andere Browser-Einstellung wählen, hättest Du potenziell andere Suchergebnisse. Hier siehst Du schon, dass Du trotz Eingabe ein und des selben Keywords, völlig unterschiedliche Such-Ergebnisse erhalten kannst.

Der User-Agent deiner Anfrage

Ganz wie es sich mit der Sprache deiner Google-Suchanfrage verhält, läuft es auch mit dem Request-Header „User-Agent“ ab. Er könnte beispielsweise folgende Werte annehmen:

  • „Mozilla/5.0 (Windows NT 10.0; Win64; x64) AppleWebKit/537.36 (KHTML, like Gecko) Chrome/42.0.2311.135 Safari/537.36 Edge/12.246“
  • „Mozilla/5.0 (Macintosh; Intel Mac OS X 10_12_6) AppleWebKit/537.36 (KHTML, like Gecko) Chrome/72.0.3626.119 Safari/537.36“
  • „Mozilla/5.0 (Macintosh; Intel Mac OS X 10.12; rv:65.0) Gecko/20100101 Firefox/65.0“

Du siehst hieran, wie mächtig allein dieser Header-Wert ist. Er beinhaltet dein Betriebssystem, die Kernelversion, den verwendeten Browser und die Browser-Version. Das wiederum gibt automatisch Rückschluss darauf, ob Du einen stationären Computer oder ein Mobilgerät verwendest.

Sonderfall Mobilgeräte im User-Agent

Der Header könnte auch folgende Werte annehmen:

  • „Mozilla/5.0 (Linux; Android 7.0; Pixel C Build/NRD90M; wv) AppleWebKit/537.36 (KHTML, like Gecko) Version/4.0 Chrome/52.0.2743.98 Safari/537.36″
  • „Mozilla/5.0 (Windows Phone 10.0; Android 6.0.1; Microsoft; RM-1152) AppleWebKit/537.36 (KHTML, like Gecko) Chrome/52.0.2743.116 Mobile Safari/537.36 Edge/15.15254″
  • „Mozilla/5.0 (iPhone; CPU iPhone OS 12_0 like Mac OS X) AppleWebKit/605.1.15 (KHTML, like Gecko) Version/12.0 Mobile/15E148 Safari/604.1″

Auch diese Kopfzeilen-Werte nutzt Google nun für die Aufbereitung deiner Suchergebnisse, um dir möglichst passende Ergebnisse zusammen zu stellen.

Im Falle der Verwendung eines Mobilgeräts wirst Du bevorzugt Seiten erhalten, die von Google eine bessere Bewertung für Performance und Mobiloptimierung erhalten haben. Andere Ranking-Faktoren werden, selbst bei einer für gute Rankings optimierten Webseite, bei besserer Eignung für mobile Auslieferung dann unter Umständen weniger stark beachtet.

Accept-Encoding-Policies

Auch werden unter Umständen Webseiten bevorzugt, dessen Webserver dem Googlebot beim letzten Crawling im HTTP-Response-Header mit einer Accept-Encoding-Policy geantwortet haben, die komprimierte Übertragung ermöglicht.

Accept-Encoding: gzip,compress,deflate,br

Das schont das Datenvolumen von Mobilgeräten während des Downloads der Webseite und erhöht so die Zufriedenheit des Nutzers mit dem von Google vorgeschlagenen Suchergebnis. Eine Liste mit von Googlebots angefragten HTTP-Response-Headern kannst Du hier einsehen.

Versteckte Anreicherung von Suchanfragen

Deine eigenen HTTP-Request-Header lassen sich über die Verwendung des Gerätes und/oder des Browsers oder über die Einstellungen deines Browsers verändern. Doch es findet Google-seitig auch eine Anreicherung deiner Anfragen außerhalb deiner Request-Header statt. Attribute, die hier mit hinein spielen, sind beispielsweise:

  • das Land deiner Anfrage (von Google beispielsweise erhalten über deine IP-Adresse, die Du über ein VPN oder Proxy-Server ändern könntest)
  • deine zuletzt gesuchten Keywords (von Google beispielsweise erhalten über das Auslesen von Google-eigenen Cookies, für die Du deinen Browser-Cache zurücksetzen könntest)
  • dein eingeloggter Nutzer (beispielsweise dein gmail-Account)

Es gibt durchaus noch weitere Attribute, die Google bei der Auslieferung von Suchergebnissen zu rate zieht. Du siehst bis hier hin aber bereits, dass nicht nur dein Suchbegriff für Google interessant ist, um dir passende Webseiten vorzuschlagen.

Was bedeutet dies aus SEO-Sicht für die SERP-Prüfung?

Bis hier hin können wir festhalten: neben dem Suchbegriff werden Google-seitig eine Vielzahl weiterer Kriterien berücksichtigt, um die Relevanz bestimmter Webseiten zu erhöhen oder zu verringern, während die Suchergebnis-Seiten zusammengestellt werden. Das ist auch zu erwarten, da Google selbstverständlich darauf bedacht ist, jeden Nutzer bestmöglich zu verstehen, bevor ihm eine Webseite vorgeschlagen wird. Ein Keyword allein reicht hierfür nicht aus.

Viele SEO-Tools, darunter auch SERP Checker, berücksichtigen die vorgenannten Kriterien nicht oder nur unzureichend. Das ist oft dem Umstand geschuldet, ein möglichst performantes Tool zur Verfügung stellen zu wollen. Möchte man so viele Platzierungen wie möglich checken, nutzt man schnell weltweite Proxy-Server, um die Last der Anfragen möglichst breit zu verteilen. Auch wird auf die Verwendung der HTTP-Request-Header meist wenig Wert gelegt.

Eine solider Google Ranking Check sollte stets nah an jenen Parametern operieren, die auch vom potenziellen Besucher erwartet werden. Für eine deutsche Webseite bedeutet dies die Optimierung des SERP-Checkers für Anfragen aus Deutschland sowie mit User-Agents im HTTP-Request-Header, die auch für denjenigen gelten, den man als Besucher gewinnen möchte. Die Nutzung der meisten (auch in Deutschland basierten) Proxy-Server scheidet hierbei selbstverständlich automatisch aus.

Mit unserem SERPBOT bieten wir langjähriges Know-how in der Abfrage von Google-Platzierungen für Suchbegriffe aus Sicht deutschsprachiger Besucher. So ist sichergestellt, dass die erhaltenen Rankings tatsächlich mit dem übereinstimmen, was ein vergleichbarer Nutzer erhalten würde.

Wir hoffen dir mit dieser Übersicht eine Hilfe dahingehend zu sein, dass deine eigenen Ranking-Checks repräsentativ bleiben und stehen dir mit unserem kostenfreien Google Keyword Ranking Tool auch gern direkt zur Seite.

Folgende Möglichkeiten stehen dir zur Nutzung des Tools zur Verfügung:

Wenn Du die kostenlose Version des Tools nutzen möchtest, kannst Du dich
Hier kostenfrei registrieren

Wenn Du die SERPBOT PRO Version nutzen möchtest, kannst Du
Hier deinen PRO-Zugang bestellen

VonDr.-Ing. Erik Neitzel
Google Ranking Check — Tipps und Tricks

Schon oft sprachen wir hier auf unserem SEO-Blog davon, dass Du im Zuge einer effektiven Verbesserung deines Google Website Rankings, eine stetige Prüfung deiner Keywords durchführen lassen solltest. Auch haben wir schon besprochen, welche Formen eines SEO Ranking Checks dir zur Verfügung stehen. In diesem Artikel nähern wir uns der Frage, wie solch ein Google Ranking Check ganz konkret aussehen könnte. Dafür werden wir uns vor allem anschauen, wovon er abhängt.

Ranking Checks im Allgemeinen

Die Überprüfung der Platzierung deiner Keyword Rankings ist nicht trivial.

Es darf beachtet werden, dass jede moderne Suchmaschine ihre Ergebnisse:

  • in einem Cache vorhält, sodass die Suchergebnisse nie ganz dem tatsächlich aktuellen Stand entsprechen
  • von der Lokation deiner IP-Adresse abhängig machen kann, sodass schon ein Ranking Check per VPN oder Proxy dir unter Umständen andere Suchergebnisse liefern kann als eine Prüfung des tatsächlichen Landes dessen Website Du SEO-seitig betreust
  • sprunghaft ändern kann, was ein regelmäßiges Überprüfen der Platzierungen unabdingbar macht

Du tust also stets gut daran, die Platzierungen nicht manuell und ab und zu, sondern automatisiert und regelmäßig durchführen zu lassen. Nur so ist gewährleistet, dass Du ein klares Bild der aktuellen Ranking-Situation für die Keywords deiner Website hast.

Ranking Check im Allgemeinen

Ranking ist das Ergebnis einer Vielzahl von Kriterien gegen leicht unterschiedliche Webseiten mit stark unterschiedlicher Bewertung

Google Ranking Checks im Speziellen

Die Suchmaschine Google beherrscht jede Disziplin des Analysierens einer Website äußerst gut. Nicht umsonst ist sie die beliebteste und mit Abstand am meisten genutzte Suchmaschine weltweit. Vom Crawlen einer Webseite über das Verstehen ihres Aufbaus und ihre inhaltliche Einordnung bis hin zum qualitativen Vergleich verschiedener Webseiten, die das selbe Thema adressieren, ist Google technisch sehr ausgereift.

Doch Du darfst vor allem eins verstehen: qualitativ hochwertige Suchergebnisse zu liefern ist in der Entwicklung des dafür erforderlichen Algorithmus vor allem eine kreative Aufgabe. So wird dich Google wie keine andere Suchmaschine wohl sehr häufig überraschen.

Das kann sich auf verschiedene Weisen äußern, zum Beispiel:

  • extrem sprunghafte Ranking-Veränderungen, die Google zum Testen der Nutzer-Akzeptanz einer neu rankenden Seite durchführt
  • sehr späte Aufnahme von Single-Word-Keywords in Relation zu relativ zügig aufgenommenen Rankings für Long-Tail-Keywords aufgrund potenziell mangelnder thematischer Relevanz
  • unterschiedliche Ranking-Gewichtung von Suchbegriffen mit hohen Suchvolumen im Vergleich zu Keywords mit geringem monatlichen Suchaufkommen
  • stark zeitversetzte Ranking-Verbesserungen für die ersten zwei Ergebnisseiten bei Keywords mit hoher SEO-Konkurrenz
  • unvorhergesehene Abhängigkeiten der Suchergebnisse von verdeckten Bestandteilen deiner Suchanfrage

Du bist also gut beraten dich nicht zu früh über ein außerordentlich gutes Ranking zu freuen. Doch gleichzeitig solltest Du deine bislang nur mäßig rankende Webseite nicht unterschätzen. Alles hängt ab von einer vorgelagerten Recherche zu den Keywords, zu denen deine Webseite tatsächlich etwas beitragen kann, das für deine Besucher von Mehrwert ist.

Nutzer vor Suchmaschine

Suchergebnisse müssen für Google möglichst genau zum Nutzer passen

Ableitbare Tipps zum Thema Platzierungsprüfung

Aus dieser Vorbetrachtung wollen wir dir nun ein paar Richtlinien darüber ableiten, welche Punkte für dich von Bedeutung sein können, um deine Ranking Checks durchzuführen. Denn die Prüfung der Suchbegriff-Platzierungen deiner Website auf Google solltest Du nicht nur regelmäßig durchführen, sondern die Ergebnisse vor allem richtig einordnen.

Ranking-Messverlauf und Wissen um die konkreten Keywords

Zunächst einmal kann nur der Verlauf eines Rankings über die Zeit, kombiniert mit einem soliden Verständnis über das konkrete Keyword um das es dir geht (Länge des Suchbegriffs, Suchvolumen, Konkurrenz-Webseiten) als Basis dafür dienen, die richtigen Schlüsse für etwaige SEO-Optimierungen zu ziehen. Es lassen sich nie zwei Keyword-Ranking-Kombination über einen Kamm scheren. Alles hängt von deiner Recherche ab, sodass die ermittelten Keywords zu deinen SEO-Möglichkeiten passen und Du nicht schon mit einem verzerrten Erwartungsbild in die Ranking Checks gehst.

Das Land der Suchanfrage sollte zum Land der Ziel-Webseite passen

Was viele bei der Prüfung ihrer Platzierungen nicht beachten ist, dass ausländische Tools, die zwar Google.de als Ziel-Suchmaschine festlegen, ihre Ranking Checks jedoch über beispielsweise U.S.-amerikanische IP-Adressen durchführen. Eine solche SERP-Prüfung kann nicht immer die Ergebnisse liefern, die Du vermutlich wissen möchtest. Ein Amerikaner, der beispielsweise auf Google.de das Wort „Karma“ sucht, wird stets andere Ergebnisse erhalten als ein Deutscher, der das selbe tut. Google unterstellt hier diverse demografische Präferenzen, die von außen nicht immer durchschaubar sind.

Wechselhafte Prüfungen von Vorteil

Auch ist eine Prüfung zu starr festgelegten Suchzeiträumen nicht zwangsläufig zielführend, da Google’s Crawler, Ranking-Algorithmus und auch der Result Cache ebenfalls zu bestimmten Zeiten (bevorzugt nachts) durch die jeweilige Webseite geht, um inhaltliche und/oder technische Veränderungen der Seite festzustellen ohne etwaige Besucher der Webseite zu beeinträchtigen. Der Verlauf des Ranking Checks ist daher immer authentischer, wenn die Platzierungsprüfung zu möglichst unregelmäßigen Zeitpunkten stattfindet, da sie dann zumindest statistisch unberührt von nächtlichen Google-Aktivitäten bleibt.

Google Ranking Check

Alle Tipps zum Thema Ranking Check in Kürze

Zusammenfassend können wir für Ranking Checks festhalten:

  • Keine Platzierungsprüfungen ohne Recherche der Keywords (Länge, Konkurrenz-Situation, Suchvolumen)
  • Keine Ranking Checks von ausländische IP-Adressen für deutsche Webseiten
  • Keine Prüfungen zu starren Zeitpunkten, sondern tägliche Prüfungen in unterschiedlichen Zeiträumen

Beherzigst Du diese Punkte, entsprechen die Ergebnisse deiner Platzierungsprüfungen sehr viel eher dem was sie SEO-seitig tatsächlich verdient haben — und so hoffentlich auch dem, was Du tatsächlich erwarten würdest. In jedem Fall passen sie dann aber zu deinen SEO-Bemühungen in Relation zu dem Gesamtgefüge aus Ziel-Land, Keyword-Länge, Suchvolumen und Wettbewerb, das für das Thema deines Keywords konkret anliegt.

Man möge uns nachsehen, dass wir an dieser Stelle auf unseren SERPBOT als Google Ranking Tool verweisen, der alle genannten Punkte für deutsche Keywords beherzigt. Er prüft ausschließlich von deutschen Servern und prüft täglich zu nicht festgelegten Zeitpunkten die Rankings deiner Keywords für unbegrenzt viele Domain-Projekte.

Wir wünschen dir auf diesem Wege denkbar viel Erfolg bei deinen SEO-Projekten!

VonDr.-Ing. Erik Neitzel
Google Website Ranking verbessern

Das Ranking deiner Website zu optimieren ist die moderne Form der kostenfreien Werbung. Wenn Du dein Google Ranking aber verbessern möchtest, sind einige Punkte von Relevanz, die wir in diesem Artikel prägnant zusammen fassen.

Was beeinflusst das Ranking auf Google?

Der aktuelle Google-Algorithmus unterliegt einem stetigen Wandel. Google beobachtet jeden Tag, wie Nutzer auf die Webseiten reagieren, die sie in den Ergebnissen der Google Suche vorfinden. Wird eine Seite von 90% der Besucher schon nach dem ersten Aufruf wieder verlassen, so ist das ein Signal für eine geringe Qualität der Webseite für diesen Suchbegriff.

Der Google Algorithmus sieht in einem solchen Fall heute schon von selbst vor, dass die Seite automatisch eine geringere Platzierung erhält. Doch eben dieser Automatismus entspricht nicht immer den Präferenzen der Nutzer. Insofern sollte man sich bei der Verbesserung der eigenen Rankings auf Google zunächst immer eine grundsätzliche Fragen stellen:

„Was macht eine gute Webseite für mich aus?“

Die Antworten, die man selbst auf diese Frage findet, sind genau die Kriterien, die das Ranking der eigenen Website auf Google beeinflussen. Es ist einfach Teil dessen, wie die Suchmaschine arbeitet. Wir können hier unterscheiden in drei grundsätzliche Gruppen von Kriterien:

  1. Kriterien, die man auf der eigenen Webseite beeinflussen kann (sogenannte On-Page-Optimierung).
  2. Kriterien, die man außerhalb der eigenen Webseite beeinflussen kann (sogenannte Off-Page-Optimierung).
  3. Kriterien, die man nicht selbst beeinflussen kann.

Über diese drei Gruppen von Kriterien wollen wir nun detaillierter sprechen.

Welche Faktoren kann man auf der eigenen Webseite beeinflussen?

Besonders bei dieser ersten Frage lohnt es sich immer wieder zur Ausgangsfrage zurück zu kehren. Man sollte stets überlegen, was man selbst als Nutzer als qualitativ hochwertige Seite empfindet, und was nicht.

Rechtliche Notwendigkeiten

Eine Webseite muss in Deutschland beispielsweise schon bestimmten rechtlichen Anforderungen genügen. Darunter fällt:

  • Ein ordentliches Impressum mit Angabe des Betreibers der Seite und der Person, die für den Inhalt verantwortlich ist.
  • Eine Datenschutzerklärung, dessen Angaben mit den technischen Gegebenheiten der Webseite übereinstimmen sollten.
  • Eine Kontakt-Seite, die zwar rechtlich nicht explizit gefordert ist, aber im Zweifel von verschiedenen Personen aufgesucht werden  würde.

Deine Suchmaschinen-Platzierung wird nicht steigen, wenn diese Mindestinhalte nicht auf deiner Seite präsent sind.

Saubere inhaltliche Struktur und Usability

Neben rechtlichen Kriterien ist auch sofort klar, dass Du dich als Besucher einer Webseite zurecht finden können möchtest. Das bedeutet, dass Du als Besucher ganz sicher Wert auf folgende Punkte legst:

  • Ein Hauptmenü, dass dich zu den rechtlichen Links (siehe oben) und den Haupt-Themen der Webseite führt.
  • Ein mobiles Menü, dass dir diese Punkte auch von Smartphone und Tablet aus anbietet.
  • Eine Kategorie-Ansicht über die Artikel deines Blogs oder deiner sonstigen Inhalte, die für dich als Besucher verständlich ist.
  • Eine inhaltliche Tiefe deiner Artikel, die deine Fachkompetenz belegen.
  • Eine solide Verlinkung deiner Inhalte untereinander, die dem Besucher weiterführende Informationen liefern können.
  • Eine gewisse Liebe zum Detail, die belegt, dass Du die Ausarbeitung deiner Webseite gewissenhaft betreibst.
  • Eine benutzerfreundliche Oberfläche, die ausreichend farblichen Kontrast, ausreichend Abstände zwischen den Schaltflächen, die Möglichkeit sich Bildinhalte vorlesen zu lassen (Stichwort ALT-Tag), etc. bietet.

Auf all diese Werte legst Du als Besucher wert, insbesondere als Nutzer mit gewissen Einschränkungen wie beispielsweise teilweiser Blindheit. Aus diesem Grund prüft Google diese Kriterien sehr genau ab und ist darin heute auch sehr effektiv.

Saubere technische Struktur, Performance und Sicherheit

So wie ein Besucher die Webseite verstehen möchte, will auch die Maschine die Struktur deiner Seite nachvollziehen können. Hierzu sind abermals verschiedene Punkte von Relevanz:

  • Eine saubere Struktur, idealerweise dokumentiert in Form einer XML-basierten Sitemap, die in der Google Search Console eingereicht werden kann
  • Möglichst wenig bis keine Fehler in der Auszeichnung der HTML- und CSS-Anweisungen. Content Management Systeme sind hierfür nützlich.
  • Möglichst wenig technischer Overhead, d.h. keine nicht notwendigen Anweisungen, Umbrüche, nicht benötigte Dateien oder unnütz große Bilder.
  • Möglichst schnelle Webserver, die nicht durch eine zweistellige Anzahl von anderen Kunden mitgenutzt werden.
  • Möglichst hohe Sicherheitsstandards, beispielsweise in Form einer SSL-verschlüsselten Webseite.

Wenn Du prüfen möchtest, ob Du Overhead vorhältst oder einen besonders langsamen Webserver einsetzt, kannst Du unseren Performance Checker nutzen.

Geschwindigkeit und Datenschutz von zunehmender Wichtigkeit

Im Zeitalter von sowohl Smartphones als auch der Datenschutz-Grundverordung (DSGVO) spielt die Performance- und Security-Optimierung eine zunehmende Rolle. So wie eine Datenschutzerklärung auf inhaltlich-rechtlicher Ebene heute Pflicht für jede Webseite ist, sollte auch die Optimierung deiner Seite in Richtung des Schutzes von überhöhten Ladezeiten und dem Erspähen personenbezogener Daten durch Dritte ganz in deinem Interesse sein.

Das ist nicht nur zu verstehen als Suchmaschinen-Optimierung für Marketing-Zwecke. Es ist zusätzlich wichtig, um deine Besucher nicht zu verprellen. Niemand mag eine langsame Webseite. Niemand möchte eine Bestellung auf einer unsicheren Verbindung abgeben. Es ist daher ganz im Sinne deines Geschäftszwecks, aber vor allem im Sinne deiner Verantwortung darüber, eine vertrauenswürdige und qualitativ hochwertige Seite aufzubauen.

Welche Faktoren kann man außerhalb der eigenen Webseite beeinflussen?

Alle vorbezeichneten Punkte sind durch dich direkt auf deiner Website beeinflussbar und können dein Ranking spürbar beeinflussen. Doch noch immer legt Google großen Werte darauf, dass ein Vertrauensverhältnis zwischen deiner Website und dem restlichen Word Wide Web besteht. Das misst im indirekten Sinne die Relevanz deiner Seite auf thematischer Ebene.

Google Website Ranking

Die Idee hierbei ist, dass wenn eine Webseite hohen Vertrauens dich direkt (oder indirekt über nur eine weitere Seite) verlinkt, Du für Google vertrauenswürdiger erscheinst als eine Seite, die in ihrer Verlinkung in der Kette entsprechend weiter entfernt von Webseiten hohen Vertrauens liegt.

Das mag zunächst bizarr anmuten, da Du schließlich wenig beeinflussen kannst, ob Du von einer Seite verlinkt wirst, die irgend jemand als sehr vertrauensvoll definiert hat. Doch Du darfst dir hier in Erinnerung rufen, dass letztlich jede Webseite im Internet mit jeder anderen verbunden ist. Es ist immer nur die Frage, wieviel Abstand zwischen dir und einer sehr vertrauensvollen Webseite bestehen.

Gezielter, aber gewissenhafter Backlink-Aufbau

Hier kommt das Thema Backlink-Aufbau ins Spiel. Du kannst beispielsweise bei Seiten mit viel Besucheraufkommen anfragen, ob Du einen Gastartikel schreiben kannst. Auf keinen Fall solltest Du hingegen jemandem Geld dafür bieten, dass er dich verlinkt. Das ist nicht nur gewissenlos, sondern wird von Google manchmal auch sehr gut durchschaut.

Verbreitung deiner Inhalte in soziale Netzwerken

Ein weiteres Signal, dass Google für die Einschätzung deiner Vertrauenswürdigkeit zur Hand nimmt, ist die Anzahl von Shares, die deine Website in sozialen Medien erhält. Wenn viele Menschen der Meinung sind, dass dein Artikel einen Mehrwert in ihrem Leben darstellt, wird deine Relevanz entsprechend höher bewertet.

Hier kannst Du einwirken, indem Du:

  • Artikel teilbar machst (achte hierbei auf die Datenschutz-Konformität einiger Plugins)
  • Bilder teilbar machst (hier gilt das Gleiche)
  • Profile auf allen gängigen sozialen Netzwerken vorhältst, die dein Branding tragen und auf denen deine Artikel geteilt werden
  • Facebook-Gruppen gründest, in denen ein möglichst reger Austausch zu deinen Artikeln stattfindet

Welche Faktoren kann man nicht beeinflussen?

Du siehst, Du kannst durchaus einiges tun, um deine Suchmaschinen-Platzierungen voran zu bringen. Doch natürlich zieht Google auch weitere Kriterien für das Ranking heran, die Du leider gar nicht beeinflussen kannst.

Beispiele hierfür sind:

  • das Alter deiner Domain (ältere Seiten, die ununterbrochen mit Inhalten versorgt wurden, werden von Google bevorzugt, selbst wenn sie gegen die übrigen Kriterien etwas mehr verstoßen als neuere Webseiten)
  • der SEO-Aufwand, den die Konkurrenz in ihre eigenen Webseiten steckt (wer ein ganzes Team an Performance-Ingenieuren und Backlink-Architekten einsetzt, wird erfolgreicher sein als Du als Einzelperson)
  • die Launenhaftigkeit der Menschen, die in deinem Markt aktiv sind (ob und wer deine Artikel teilt, ist oft nur schwer nachvollziehbar und unterliegt keinen belastbaren Regeln)

Sei dir diesen Faktoren einfach bewusst, nimm sie an und stecke deine Energie in die übrigen Punkte, die Du sehr wohl beeinflussen kannst. Von dort an lass locker und beobachte, was mit deinen Rankings geschieht.

Warum ist es sinnvoll, die eigenen Keywords regelmäßig zu überprüfen?

Wie immer steht zuletzt die Prämisse des Monitorings. Im Zuge einer ganzheitlichen SEO-Optimierung solltest Du stets prüfen, ob und wie gut deine Website für bestimmte Suchbegriffe rankt. Ein SEO-Ranking-Check dient als Grundlage dafür einzuschätzen, ob Du schon genügend Energie in die Punkte investiert hast, die auf diese Seite zusammengetragen wurden.

Da es im deutschsprachigen Raum kaum ein Tool gibt, welches den bundesdeutschen und europäischen Datenschutz-Anforderungen genügt und gleichzeitig einen für Einzelpersonen und Kleinunternehmen tragbaren Preis bietet, haben wir hierzu ein ganz eigenes Ranking-Checker-Tool, geschrieben. Wir hoffen, dass es dir gute Dienste leistet.

VonDr.-Ing. Erik Neitzel
SEO vs. Ranking Checks

Ranking Checks meinen das Prüfen der Platzierungen der eigenen Seite für bestimmte Keywords auf Google oder anderen Suchmaschinen.

Aus SEO-Sicht können wir zwei Gruppen von Ranking Checks unterscheiden, die als Grundlage für die Suchmaschinenoptimierung genutzt werden können:

  1. Einmalige Ranking Checks: das manuelle oder teil-automatisierte, einmalige Überprüfen der aktuellen Platzierung eines Keywords
  2. Wiederholte Ranking Checks: das automatisierte, mehrmalige Überprüfen der Platzierungen eines Keywords über die Zeit

Letzteres nennen wir auch Rank Tracking. Doch beide Formen der Platzierungsprüfung können manuell oder Tool-gestützt ablaufen.

Welche Vor- und Nachteile haben einmalige Ranking-Checks?

Oft möchtest Du grundsätzlich nur kurz wissen, ob deine Seite für einen bestimmten Suchbegriff rankt. Dann ist ein manueller Ranking-Check vollkommen ausreichend. Hierfür benötigst Du auch nicht zwingend ein Tool.

Du kannst folgendes in Google eingeben:

site:deine-domain.tld dein-keyword

Das weist Google an, die Suchergebnisse für einen bestimmten Suchbegriff ausschließlich auf deine Seite zu reduzieren. Wenn deine Seite daraufhin in den Suchergebnissen erscheint, rankt deine Seite auch auf (irgend) einem Platz in den Suchergebnissen für jeden anderen Benutzer.

Auch später würde es genügen, den Begriff selbst in Google einzugeben, und zu prüfen ob deine Webseite (meist zunächst in den hinteren) Ergebnissen erscheint. Doch natürlich ist das etwas mühselig und bei mehr als 3 Keywords auch nicht unbedingt im Sinne einer sinnvoll genutzten Arbeitszeit. Doch zumindest siehst Du sofort das Ergebnis.

Ein Tool kann dich in diesem Bereich aber natürlich dennoch massiv unterstützen. Vor allem aber wenn Du deine Ergebnisse häufiger prüfen möchtest, wird ein Tool unerlässlich. Doch warum solltest Du das tun?

Welche Vor- und Nachteile haben wiederholte Ranking-Checks?

Neben dem offensichtlichen Fakt, dass automatisch durchgeführte Platzierungsprüfungen wenig Mitwirkung deinerseits erfordern, haben sie noch einen zusätzlichen, sehr großen Nutzen für dein SEO-Projekt.

SEO Ranking Check

Wenn Du längst weißt, ob deine Seite für einen Suchbegriff rankt, macht es Sinn deine Suchbegriffe regelmäßig prüfen zu lassen. Der große Vorteil hierbei ist, dass Du nicht nur eine Momentanaufnahme hast, sondern vor allem den Verlauf deiner Rankings nachvollziehen kannst. Warum ist das wichtig?

Den Verlauf deiner Keyword Rankings zu sehen ist sinnvoll, weil häufig hin- und her springende Platzierungen der Suchbegriffe, für die Du gefunden werden möchtest, ein Anzeichen für etwas sein können, dass Du optimieren solltest.

Beispiele für Ursachen unstetiger Keyword-Rankings sind:

  • eine Google Penalty, beispielsweise verursacht durch Spam-Backlinks
  • eine unzureichende Relevanz des Keywords für das Thema deiner Seite
  • eine fehlerhafte technische Realisierung auf deiner Seite (beispielsweise wenn deine Seiten nicht der Sitemap entsprechen, dein HTML-Code Fehler aufweist, etc.)
  • eine unzureichende semantische Aufbereitung des Themas deiner Seite (im einfachsten Fall durch zu kurze Artikel)
  • ein hoher Wettbewerb für diesen Suchbegriff (besonders bei sehr häufig gesuchten Keywords)

Bei letzterem Punkt möchte Google schlichtweg regelmäßig und kurzzeitig testen, ob deine Seite für diesen Suchbegriff vom Besucher besser aufgenommen wird als die Konkurrenz-Seite. In diesem Fall ist es normal und gut, dass deine Website-Platzierungen für diesen Begriff Schwankungen aufweisen. Doch in allen anderen Punkten solltest Du unbedingt nachbessern.

Ob und wie scharf Google dich in der Bewertung für diese Kriterien heranzieht, siehst Du nicht durch eine einzelne Platzierung, und auch nicht durch eine Platzierungsprüfung pro Woche. Du erkennst es aber durch regelmäßige Checks, die beispielsweise täglich ablaufen.

Ein gutes Ranking Check Tool zeigt dir hierfür eine Detail-Ansicht der Platzierungen eines Keywords über die Zeit als Diagramm an.

Das kleine SEO-Fazit

Was bedeutet das für dich als SEO-Manager? Wenn Du einen Kunden betreust, für den lediglich zwei Keywords von Relevanz sind, und Du dir darüber hinaus sicher bist, dass deine SEO-Maßnahmen erfolgreich sein werden, genügt eine manuelle Prüfung. Oft ist es sogar ausreichend zu sehen, dass die jeweilige Seite überhaupt von Google ernst genommen wird.

Doch sobald die SEO-Konkurrenz für einen Suchbegriff steigt, möchtest Du nicht nur eine Momentaufnahme, sondern wirst abhängig davon den Verlauf deiner Platzierungen zu sehen. Hierfür wird ein Ranking Tool unerlässlich. Es bietet dir neben dem hohen Komfort vor allem eine Grundlage für Rückschlüsse, ob Handlungsbedarf deinerseits gefragt ist und deine Webseite optimiert werden sollte, oder ob gleichmäßige Schwankungen über alle Keywords bestehen, die für Google wiederum ganz normal sind.