Relevanz als Schlüssel für bessere Webseiten-Rankings

VonDr.-Ing. Erik Neitzel
Relevanz als Schlüssel für bessere Webseiten-Rankings

Als SEO möchtest Du deine Web-Projekte permanent weiterentwickeln. Du hast hier womöglich auch einen sehr strukturierten Ansatz.

Was Du als SEO bislang tust

Du erhoffst dir neue Platzierungen durch diverse Optimierungsmaßnahmen.

Gleichzeitig weißt Du „Content ist King“. So versuchst Du womöglich durch neue Inhalte weiterhin attraktiv für Google zu wirken.

Parallel prüfst Du deine Rankings und erhoffst dir durch Optimierung auf der einen Seite und neue Inhalte auf der anderen Seite stetig bessere Ergebnisse.

Dieser Ansatz ist auch nicht grundsätzlich falsch. Er ist jedoch auch nicht unbedingt vollständig.

Was möchte Google eigentlich erreichen?

Halte dir immer wieder vor Augen, was Google eigentlich tun möchte und wie Google arbeitet. Was ist verantwortlich für bessere Platzierungen, die Du von Google erhältst?

Aus Sicht der Suchmaschine geht es für Rankings von Seiten ausschließlich darum, dem Besucher (dem Suchenden) das reichhaltigste Resultat zurück zu geben. Sprich: erhält der Nutzer die für seine Suche passendste (tiefste, mehrwertigste, vielfältigste) Seite oder nicht.

Um dem Anspruch der „besten Seite“ für ein Thema gerecht zu werden, sind zweifelsohne Optimierungsmaßnahmen für Performance, Sicherheit, Seitenstruktur und co notwendig, die Du vielleicht schon ausreichend beherzigst.

Gleichzeitig bist Du für Google aber erst dann die „beste Seite“ für das Thema eines Suchbegriffs, wenn Du möglichst viel Relevanz (inhaltliche Tiefe und weiterführende Inhalte) dafür lieferst. Das wiederum kannst Du über Inhalte erreichen, die wirklich passen.

Welche neuen Inhalte Du wirklich veröffentlichen solltest

Besonders wenn deine Webseite bislang noch wenig Sichtbarkeit beinhaltet ist es wichtig, sich thematisch nicht zu verlieren. Bleib ganz klar an einem Kernthema, und sei es noch so klein.

Entwickelst Du dann immer mehr passende Inhalte, Tools, Videos und unterstützendes Material zu diesem Thema, kannst Du dich von dort aus immer stärker erweitern.

Sei bei neuen Inhalten wie eine Spirale, die sich thematisch immer ganz nah an der letzten Veröffentlichung konzentriert, und doch einen Schritt weiter geht. Dann kommst Du automatisch zu sinnvollen internen Verlinkungen und bist vollkommen ungekünstelt mit sehr hoher Relevanz für das Thema des Suchenden bestückt.

Kleines Relevanz-Fazit

Was Google dem Suchenden liefern möchte ist eine möglichst hohe Relevanz der vorgeschlagenen Webseite in Bezug auf den Suchbegriff, den der Suchenende eingegeben hat. Google wird dich für diesen Suchbegriff im Ranking erst dann weiter oben platzieren, wenn die Maschine überzeugt ist, das Du diese Relevanz lieferst.

Deine Webseite in Bezug auf verschiede OnPage-Faktoren zu optimieren ist das Mindestmaß dessen, was Google von jeder Seite erwartet. Von dort an geht es darum, wieviel Mehrwert Du einem Nutzer wirklich bietest. Bietest Du diese Mehrwerte, kannst Du dir verbesserten Rankings über die Zeit sehr sicher sein. Vorher nicht.

Es ist sinnvoll, deine Rankings zu überprüfen. Doch erwarte keine Wunder, solange Du nicht aktiv Maßnamen ergreifst, um sie auf einer inhaltlichen Ebene über gestiegene Relevanz zu verbessern.

Ein Tipp für die Zukunft

Monitore nicht die Rankings deiner Seiten, solange sie thematisch keine wirklich dichte Relevanz zu einem Thema haben. Ranking Checks dienen der Kontrolle dessen, was Du thematisch geleistet hast.

Bis Du einzelne Suchbegriffe wie „Hundeschule“ oder „Koffer“ rankst, die zwar sehr oft gesucht werden, aber auch entsprechend viel Konkurrenz-Angebot an Webseiten haben, vergeht einige Zeit.

Doch Du kannst hier punkten, indem Du (wirklich) relevante Inhalte postest — nah an den vielen Unterthemen, die es zu diesem großen Thema gibt. Mit kreativen Ideen, erstklassigen Recherchen, strukturierter Aufbereitung und medialer Untermalung. So wird deine Seite groß. Wir wünschen dir dabei viel Erfolg.

Über den Autor

Dr.-Ing. Erik Neitzel